ENGAGEMENT

Die Corona-Krise verunsichert und polarisiert. Wir sind es uns in der Schweiz nicht gewohnt, ohne sicheren Plan zu navigieren. Jede und jeder von uns ist auf unterschiedliche Weise direkt von der Corona-Krise betroffen. Und doch gibt es wenig Möglichkeiten, sich an der öffentlichen Diskussion und dem Entwickeln von Lösungen zu beteiligen. Gleichgesinnte finden sich in sozialen Bubbles und nutzen die sozialen Medien oft als Ventil, um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen. 

 

Die Fachstelle Dialog und Partizipation schafft mit der Dialog-Serie "Lass uns reden über..." ein Gefäss für Menschen in der Schweiz, die trotz unterschiedlichen Haltungen respektvoll ins Gespräch kommen möchten. Sie haben Interesse an der gemeinsamen Reflexion und Verständigung in der Corona-Krise.  

Format: Zoom-Meetings mit max. 25 Personen (im Plenum in und im Tandem). Bei der Anmeldung fragen wir nach der Haltung zum diskutierten Thema, damit wir die Gruppen für die Breakout Sessions einteilen können.

Voraussetzung für die Teilnahme sind ein ernsthaftes Interesse daran, andere Perspektiven zu verstehen, die eigene Perspektive zu teilen und zu reflektieren. Die Grundregeln für "Lass uns reden über..." finden sich hier.

            

Daten: jeweils Mittwoch, 19 bis 20.30 Uhr

25. November 2020 

Lasst uns reden...über Maskenpflicht.

09. Dezember 2020 

Lasst uns reden...über die Corona-Impfung.

16. Dezember 2020

Lasst uns reden...über die Rolle der Medien.

6. Januar 2021

Lasst uns reden...über die Einschränkung von Grundrechten

Facilitatorinnen sind Cordula Reimann

und Andrea Huber. 

Mit diesem Dialog-Format leisten wir einen Beitrag dazu, dass wir als Gesellschaft - trotz ganz unterschiedlicher Meinungen - wieder miteinander reden. Die gemachten Erfahrungen reflektieren und teilen wir in Blogbeiträgen (selbstverständlich ohne Nennung von Namen). Diese sollen als Anregung dienen für Gespräche im Alltag und für die Krisenkommunikation von Behörden.